Spezialsammlung Altösterreich

Die Sammlung «Austria»

 

Bei der Sammlung «Austria» handelte es sich um eine ganz aussergewöhnliche Kollektion, die unter dem originalen Ausstellungs-Titel «Österreichische Abstempelungen und Frankaturen» einen hervorragenden Ruf genoss und auf internationalen Ausstellungen mehrfach mit Grossgold prämiert wurde.

 

Die exzellente Qualität aller Marken und Briefe, die klaren Abstempelungen und die schönen Frankaturen, überzeugten selbst Liebhaber mit einem besonders anspruchsvollen Geschmack. Durchweg von namhaften Experten geprüft bzw. attestiert, handelte es sich um eine überall bestaunte Spezialsammlung von herausragender Qualität und Seltenheit. Der Sammler hatte während mehr als 40 Jahren nur nach dem Besten und Schönsten gesucht – und es auch gefunden. Exzellent war demnach die Güte der enthaltenen Marken, Briefe und Abstempelungen.


Diese grandiose Spezialsammlung Altösterreichs war zu jener Zeit international fast ohne Konkurrenz. Besetzt war sie immerhin mit Weltraritäten wie einem grossartigen Ersttagsbrief der 9 Kreuzer 1850, zwei Halbierungen der 6 Kreuzer auf Brief und zahllosen weiteren Frankaturen von ausserordentlicher Pracht und Schönheit. Darunter waren beispielsweise auch die Michel-Nummern 3 und 4 in spektakulärer Mischfrankatur auf Brief von Vaduz, der rare der Tokayer Durchstich auf Brief ebenso wie der Durchstich von Homonna, ebenfalls auf Brief,  gelbe und rosafarbene „Merkure“ auf Streifbändern, seltene «stumme» Stempel auf Briefen und vieles, vieles mehr.
 

Ergebnis: ca. 1,1 Mio. Schweizer Franken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Highlights aus der Sammlung «Austria»

 

 

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3 Kr. karmin und 6 Kr. rötlichbraun, zusammen als portogerechte Frankatur auf vollständigem Brief vom Regierungsamt (geschrieben am 31.12.1850) an die hochfürstliche Alois von Liechtenstein, Buchhaltung in Butschowitz/Mähren.Der Zweizeiler VADUTZ 1. JAN ist klar und deutlich aufgesetzt.

 

Es handelt sich um den einzig bekannten Vorläufer-Brief mit dieser Kombination und zugleich um die früheste bekannte Verwendung von Briefmarken in Liechtenstein. Brief und Marken sind in vorzüglicher und bester Erhaltung und stellen ein Unikat von höchstem Liebhaberwert dar! Neustes Gemeinschafts-Attest Marxer / Kimmel. Mi-Nr. 3 X+4 X

 

Schätzung 50'000.– bis 100'000.–

Verkaufspreis: CHF 118'000.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)

Bludenz auf vollständigem Faltbrief (1851) mit 1850 9 Kr. Type I nach Trient. Der Stempel ist sehr klar abgeschlagen. Ein wunderbarer Brief dieser grossen Seltenheit! Sign. Müller, Attest Nussbaum. Ex Bulkley, Boker. Mi-Nr. 5 X

 

Schätzung 10'000.– bis 15'000.–

Verkaufspreis: CHF 38'940.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)

1851 Rosa Merkur auf Schleifenteil entwertet mit Balkenstempel

W. FREISTRITZ 27. NOV. Der Schnitt ist allseitig voll- bis überrandig. In dieser Erhaltung nur wenige Exemplare bekannt und eine begehrenswerte, grosse Seltenheit in kontrastreicher, unübertrefflicher Frische. Attest Matl. Sign. Stock. Mi-Nr. 8

 

Schätzung 25'000.– bis 30'000.–

Verkaufspreis: CHF 30'090.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)

Homonna Durchstich 1850 9 Kr. Type IIb auf Brief nach Beesben. Die Marke weist eine geglättete leichte Registraturburgspur auf.

 

Bisher sind laut Jerger 5 Briefe von Homonna bekannt. Davon drei mit 6 Kr., ein Dreierstreifen 3 Kr. und dieser 9 Kr. Brief! Von Tokay sind ca. 70-80 Briefe. Daher ist vorliegender Brief ein Unikat, welcher nach 1956 in New York auftauchte und erstmals von Edwin Müller im Collectors Club Philatelist 1957 beschrieben wurde. Für Homonna spätestes bekanntes Datum. Ein wahrer Liebhaberbrief! Atteste Freidl Expert Committee und Matl. Mi-Nr. 5 XC

 

Schätzung 20'000.– bis 30'000.–

Verkaufspreis: CHF 30'680.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)

Pressburg auf Faltbrief (1853) mit 1850 9 Kr. Type II aus Hausbrunn. Marke bei Ankunft entwertet. Auf Postmarke und Brief vermutlich ein Unikat! Entwertung perfekt. Attest Bolaffi. Ex Caspary, Linz und Provera. Abgebildet im Müller-Handbuch. Mi-Nr. 5 X

 

Schätzung 15'000.– bis 20'000.–

Verkaufspreis: CHF 24'780.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)