Deutschland ab 1872

Die Sammlung «Elbe»

 

«In den letzten vier Jahrzehnten habe ich selten eine Sammlung mit solch zahlreichen deutschen Raritäten bis hin zu Unikaten gesehen!»

 

Schwerpunkte der Sammlung «Elbe» sind Gebiete wie das Deutsche Reich, Besetzte Gebiete und Feldpost, Saar und Deutschland ab 1945 sowie eine 20-bändige Spezialsammlung von Postwertzeichen Helgolands. Das Deutsche Kaiserreich glänzt mit postfrischen Spitzenwerten in erlesener Erhaltung, gefolgt von zahlreichen seltenen Farben- und Wasserzeichen-Varianten bis hin zu den nicht mehr verausgabten beiden Werten NSKK und NSFK von 1945. Diese projektierten Marken wurden wegen des ungünstigen Kriegsverlaufes nicht mehr verausgabt.

 

Bei den besetzten Gebieten ist der berühmte Heydrich-Block in bester Qualität enthalten, dazu ein Probedruck ohne Kontrollnummer, welcher laut Experte Mahr ein Unikat darstellt. Vom Saargebiet ist selbstverständlich auch «die Königin» dieses Gebietes vorhanden: eine perfekt erhaltene 20 Mark mit Aufdruck «BAYERN / SARRE». Deutschland ab 1945 beeindruckt mit den zahlreichen Seltenheiten bei der sowjetischen Zone, Berlin Abarten und natürlich mit der legendären «Gscheidle-Marke» auf Brief. Dabei handelt es sich um eine für den 10. April 1980 vorgesehene, aber aus politischen Gründen nicht ausgegebene Briefmarke anlässlich der Olympischen Spiele von Moskau. Durch einen Irrtum verwendete die zum Zeitpunkt des Missverständnisses bereits geschiedene Frau des Postministers Kurt Gscheidle einige Marken von dem im Schreibtisch zurückgebliebenen Probebogen, um private Post zu frankieren.

 

Ergebnis: ca. 780'000 Schweizer Franken

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Highlights aus der Sammlung «Elbe»

 

 

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20 Mk. dunkelbraun, Aufdruck vom Feld 11 der echten Überdruckplatte. Die äusserst seltene Marke ist frisch und einwandfrei, ungebraucht mit Falz. Von den ursprünglichen 16 überdruckten Exemplare sindnoch zwischen 12-14 Stücke registriert. Attest Burger (1988) und Echtheitsbestätigung Dr. Dub (1967). Mi. 160'000.–. Kat.-Nr. D 31

 

Schätzung 25'000.– bis 30'000.–

Verkaufspreis: CHF 103'700.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)

Sonderausgabe 1880 anlässlich der Sommer-Olympiade in Moskau, die sogenannte «Gscheidle-Marke» auf Briefumschlag, portogerecht an Andreas (Schäfer) in (3392 Clausthal-Zellerfeld). Schäfer ist ein Cousin von Gscheidle jun. und es existiert ein weiterer Brief mit gleicher, aber vollständiger Adresse (Rapp-Auktion 2004). Die zurückgezogene Marke ist in sauberer und tadelloser Erhaltung, die Adresse ist teilweise wie erwähnt gelöscht, rückseitig fehlen Teile der Briefklappe. Attest Schlegel (1986). Mi. 50'000.–. Kat.-Nr. XIII

 

Schätzung 15'000.– bis 20'000.–

Verkaufspreis: CHF 53'680.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)

Heydrich-Block ohne Nummer, in etwas breiterem Format von 103 x 150 mm und die Marke mit Kastenzähnung 12 1/2 statt 14 wie bei den nummerierten Blocks. Laut ausführlichem Attest Mahr absolut postfrisch ohne jeglichen Mangel. Es handelt sich um einen Probedruck und zugleich vermutlich um ein Unikat von höchstem Liebhaberwert! Kat.-Nr. I

 

Schätzung 6'000.– bis 8'000.–

Verkaufspreis: CHF 25'620.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)

NSKK und NSFK, die beiden nicht mehr verausgabten Werte von 1945, abgelöst von einem Vorlagekarton. Äusserst selten und in tadelloser Erhaltung. Attest Schlegel (1996). Mi. 48'000.–. Kat.-Nr. X-XI

 

Schätzung 6'000.– bis 8'000.–

Verkaufspreis: CHF 36'600.– (inkl. Aufgeld ohne MWST)